Liebe Leser,

der deutsche Aktienindex legte in der Vorwoche um 1,4 Prozent zu. Es war schon ein wenig erstaunlich, denn in den vergangenen Börsenwochen hinkte der Dax immer weit der Wall Street hinterher. In der Vorwoche legten die US-Indizes im Schnitt circa 0,6 Prozent zu. Demnach war es für den Dax eine durchaus erfreulich Handelswoche! Mit Hinblick auf den nachfolgenden Chart wird aber meiner Meinung schnell ersichtlich, dass die Erholung nicht gerade umfangreich ausgefallen ist. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass längst keine Trendwende der übergeordnet intakten Korrektur vorliegt.

Was ich in den kommenden Monaten erwarte

Niemand von uns kann in die Zukunft schauen und konkret prognostizieren wie sich die Kurse entwickeln. Ich bin seit mehr als 20 Jahren inzwischen an der Börse tätig und die Prognosen gestalten sich von Jahr zu Jahr schwieriger. Während es früher wichtig war auf die charttechnischen und fundamentalen Daten zu blicken, muss heute viel, viel mehr berücksichtigt werden, was jedoch nicht planbar ist. Das aktuelle Börsenjahr ist ein schönes Beispiel, denn die Ausrichtung der Notenbanken ist entscheidend aber wechselt ebenfalls schnell. Politische Themen wie ein Brexit oder der Handelskrieg zwischen den USA und China können friedvoll oder auch gefährlich und schädigend für viele Wirtschaftsregionen enden.

Von vielen dieser Einflussfaktoren muss man sich aber lösen, denn wir können Sie nicht kontrollieren. Was wir hingegen kontrollieren können und müssen ist unser eigenes Risiko- und Moneymanagement. An dieser Stelle ist Eigenverantwortung angesagt, denn jeder ist Herr über sein Geld. Lassen Sie mich aber nun zu meinen Erwartungen für den Dax zurück kommen. Ich bin der Meinung, dass der Leitindex nicht deutlich über das 38er Fibonacci Retracement (11.551 Punkte) ausbrechen wird bzw. ein nachhaltiger Ausbruch an zu viel Schwäche auf Basis der Intermarket Analyse scheitern wird.

Mein abschließendes Dax-Fazit

Wie immer gibt es viele Wege die nach Rom führen. Meine Botschaft der heutigen Analyse ist: Der Index ist um/ab dem Bereich von 11.551 Punkten für eine Fortsetzung der Korrektur gefährdet. Das Aufwärtspotenzial ist ab diesem Moment deutlich geringer als das Abwärtspotenzial. Kurse in Richtung von 10.500 Punkten wäre für mich keine Überraschung.
Es wird Zeit die Stopps eng anzupassen…

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Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg beim Trading!

John Gossen